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Plagegeister Herbstgrasmilben

Plagegeister Herbstgrasmilben

Das HundejahrPlagegeister Herbstgrasmilben

Ihr Vierbeiner kratzt und leckt sich nach einem Herbstspaziergang verstärkt und/oder das Hundefell zeigt vereinzelte kahle Stellen? Möglicherweise ist Ihr Hund von lästigen, aber meist ungefährlichen Herbstgrasmilben befallen.

Wissenswertes rund um den die Herbstgrasmilbe

Wer sich als Hundebesitzer schon auf den Herbst gefreut hat, in dem Vierbeiner meistens von Zecken und weiteren Parasiten verschont bleibt, muss vielleicht mit der Herbstgrasmilbe Bekanntschaft machen. Die Larven dieser Parasiten halten sich vor allem im Gras und an Sträuchern auf.

Kommt Ihr Hund mit entsprechenden Pflanzen in Kontakt, heftet sich die Larve an dessen Haut - besonders gut gelingt dem Parasiten dies an Zehen, Bauch, Hals und Ohren Ihres Tieres. Rasch einsetzenden Juckreiz ruft die Milbenlarve hervor, weil sie Speichelsekret in die Haut ihres Wirtstieres abgibt. Experten zufolge muss ein Larvenbefall nicht zwangsläufig behandelt werden, da die Parasiten das betroffene Tier nach ca. 2-3 Tagen selbstständig wieder verlassen. Zeigt Ihr Hund aber starke Symptome, können Sie ihm mit verschiedenen Methoden zu Linderung verhelfen.

Wie erkenne ich einen Larvenbefall?

Mit bloßem Auge lassen sich Larven der Herbstgrasmilbe kaum entdecken. Meistens begründen aber Symptome wie unmittelbar auftretender starker Juckreiz und/oder trockene und kahle Bereiche im Hundefell mit schuppiger oder orangefarbener Oberfläche den Verdacht auf einen Befall.

Um mögliche Milbenlarven mit eigenen Augen zu erkennen, kann ein weißes Blatt helfen, das Sie neben den Schlafplatz Ihres Hundes legen - die Larven fühlen sich von der Farbe angezogen und zeigen sich nach einiger Zeit häufig auf dem Blatt.Sind Sie unsicher, ob sich hinter starkem Juckreiz und Hautveränderungen Ihres Hundes tatsächlich die Herbstgrasmilbe verbirgt, sollten Sie vor der eigenständigen Symptombekämpfung einen Tierarzt aufsuchen.

Lindernd können sich das gründliche Waschen von Hundeplatz und -decken sowie antiparasitäre Shampoos oder homöopathische Mittel auswirken. Entzünden sich kahle Hautstellen um die Einstiche der Larven, sind oft weiterführende Hilfsmittel wie entzündungshemmende Salben und säubernde Bäder sinnvoll.